Timmy erzählt...

 

Gestatten Sie, dass ich mich vorstelle? Mein Name ist Timmy. Vor vielen Jahren war ich ein Findelkind des Schlüchterner Tierschutzes. Man nennt mich auch Timmy von Ahlersbach. Denn im Schlüchterner Ortsteil Ahlersbach wurde ich gefunden, als ich ca. 4 – 5 Wochen alt war. Ganz allein und ohne Mama streunte ich halb verhungert und von Ohrmilben geplagt über eine Wiese.

Zwar habe ich keinen Stammbaum und verfüge nicht über eine Ahnengalerie, die zurück reicht bis weit ins 20. Jahrhundert hinein, aber ich bin fest davon überzeugt, ein „von“ zu sein. Auch wenn keiner weiß von wem. Ich weiß von wem! Ich bin von Mama!

Heute bin ich im Haushalt von Teubners Timmy, das Ehren-Birmchen. Inmitten einer hochadeligen Herrenrunde fand ich hier ein schönes Zuhause. Ich werde geliebt und fühle mich zwischen all den Rassekatzen sehr wohl!

Vermutlich denken Sie beim Betrachten meiner Fotos, dass ich das eine oder andere Gramm zu viel auf den Rippen habe… Nun, das ist meine große Schwäche: Ich kann kein Futter stehen sehen. Methodisch klappere ich alle Futternäpfe ab, um sie von ihren Resten zu befreien. Diese Birma-Gang ist ja sowas von schnäubisch! Ständig lassen die Reste stehen; so was kann man doch nicht umkommen lassen, oder?!

Als Ehren-Birmchen hat man eben auch so seine ganz speziellen Macken. Schließlich muss man sich ein wenig abheben von all diesen Blaublütern. Wenn ich das schon höre: Heilige Birma. So'n Quatsch! Wissen Sie was? Die sind nicht heilig, die sind scheinheilig! Lassen Sie sich bloß nichts anderes erzählen. Ich kenne mich aus. Soll ich Ihnen noch was verraten? Adelig oder heilig, hin oder her, auch die Rassekatzen mit den Papieren kotzen meinen Schmuseknechten ab und zu auf's Bett *ätsch*

- Mit herzlichen Tatzengrüßen -
Timmy von Ahlersbach


Fotogalerie

Kleines Pfoddo-Special mit Bildern nur von mir! Von mir ganz alleine! *YEAH!*

 

 

 

© Text & Foto: Gisela Teubner