Blutgruppen & Risikoverpaarungen


Die Erkenntnis, dass es auch bei Katzen verschiedene Blutgruppen gibt, ist nicht neu. Bereits im Jahr 1981 veröffentlichten die Forscher Auer & Bell ihre Studien dazu. Doch immer wieder gibt es unter Züchtern Missverständnisse und Irrtümer zu diesem Thema. Das gilt insbesondere bei der Frage, welche Tiere mit welcher Blutgruppe miteinander verpaart werden dürfen und welche nicht, sowie für die von allen Züchtern so gefürchtete feline neonatale Isoerytholyse (FNI), oft auch etwas unzureichend als „Fading Kitten Syndrom“ (Schwächesyndrom der Kitten) bezeichnet.


Die Blutgruppen der Katze

Auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen (Erythrozyten) befinden sich bestimmte Proteine (Antigene), die mit a oder b typisiert werden. Daraus ergeben sich bei den Katzen die Blutgruppen A, AB und B.


Befinden sich auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen
     ausschließlich Antigene vom Typ a, hat die Katze Blutgruppe A

Sind auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen nur Antigene
     vom Typ b zu finden, hat die Katze Blutgruppe B

Können auf der Oberfläche der roten Blutkörperchen Antigene beider
     Typen nachgewiesen werden, hat die Katze Blutgruppe AB


Die Blutgruppenbezeichnungen der Katze gleichen zwar denen des Menschen, doch die Vererbung folgt anderen Regeln. Bei der Katze existieren am Genort für die Blutgruppen 3 Allele: A, B und AB. Allel A ist gegenüber AB dominant. Sowohl A als auch AB sind dominant gegenüber Allel B.

Eine Katze mit Blutgruppe A besitzt mindestens ein A-Allel, kann aber trotzdem Träger von AB oder B sein. Berücksichtigt man, dass beide Elterntiere jeweils ein Allel vererben, ergeben sich daraus verschiedene Kombinationen: A/A, A/AB oder A/B. Bei Blutgruppe AB ist die reinerbige Form AB/AB und die mischerbige Kombination AB/B möglich. Hat eine Katze Blutgruppe B, trägt sie zwei B-Allele (B/B).

Allelpaare

Blutgruppen

A/A
A/AB
A/B

A

AB/AB
AB/B

AB

B/B

B


Verteilung der Blutgruppen bei Haus- & Rassekatzen

In verschiedenen Studien wurde die Häufigkeit der einzelnen Blutgruppen bei Katzen untersucht, mit verblüffenden Ergebnissen. Die Blutgruppen in den Hauskatzenpopulationen variieren stark von Land zu Land. Spitzenwerte für die Blutgruppe A reichen von 73 % innerhalb der Population in Australien bis zu 99,7 % in einigen US-amerikanischen Staaten. Die restlichen Tiere haben fast ausschließlich Blutgruppe B. Die Blutgruppe AB ist bei Katzen extrem selten und wurde bei weniger als 1 % der untersuchten Hauskatzen nachgewiesen.

Bei den Rassekatzen-Beständen spielen geografische Unterschiede dagegen keine Rolle und die Ver- teilung der Blutgruppen ist länderübergreifend weitgehend gleich. Bei einigen Rassen treten die Blutgruppen AB und B so selten auf, dass sie bei den untersuchten Tieren nicht nachgewiesen werden konnten:

Rasse

Blutgruppe A

Blutgruppe AB

Blutgruppe B

Abessiner

94,6 %

2,7 %

2,7 %

Britisch Kurzhaar

59,6 %

5 %

35,4 %

Devon Rex

100 %

0 %

0 %

Europäisch Kurzhaar

100 %

0 %

0 %

Exotic Shorthair

100 %

0 %

0 %

Heilige Birma

86,5 %

4,5%

9 %

Kartäuser

58,6 %

8 %

33,3 %

Maine Coon

94,1 %

0 %

5,9 %

Norwegische Waldkatze

100 %

0 %

0 %

Orientalisch Kurzhaar

100 %

0 %

0 %

Perser

73,3 %

13,3 %

13,3 %

Ragdoll

57,9 %

13,2 %

28,9 %

Russisch Blau

100 %

0 %

0 %

Siam

100 %

0 %

0 %

Somali

77,5 %

5 %

17,5 %

Türkisch Angora

100 %

0 %

0 %

Türkisch Van

100 %

0 %

0 %


Die Daten zur Blutgruppenverteilung innerhalb der Rassekatzen-Bestände stammen aus Untersuchungs- ergebnissen von Laboklin und entsprechen den Ergebnissen aus der internationalen Literatur. Die Quoten aus dem Buch „Praktischer Leitfaden Katzenzucht“ (verlegt von Royal Canin) sehen allerdings etwas anders aus; z.B. wird hier für die Rasse Heilige Birma der Anteil von B-Tieren mit 21 % beziffert.

Original Ragdoll meu amor Mingo-Czár de beira mar im Alter von 11 Monaten
seal bicolour (true), Blutgruppe AB


Verpaarungskombinationen

Eine Reihe von Verpaarungsbeispielen und die daraus resultierenden Blutgruppen der Kitten. Es handelt sich dabei um statistische Werte, die von Wurf zu Wurf unterschiedlich ausfallen können. Die Bezeichnung „Elterntier“ steht für die Verpaarung Kater x Katze und Katze x Kater.


Verpaarungsbeispiele Elterntier, reinerbig x Elterntier, reinerbig:

 A-Elterntier, genotypisch A/A x A-Elterntier, genotypisch A/A
      alle Nachkommen sind ebenfalls reinerbig A (genotypisch A/A)

 AB-Elterntier, genotypisch AB/AB x A-Elterntier, genotypisch A/A
      alle Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/AB)  

 AB-Elterntier, genotypisch AB/AB x AB-Elterntier, genotypisch AB/AB
      alle Nachkommen sind reinerbig AB (genotypisch AB/AB)   

 B-Elterntier, genotypisch B/B x B-Elterntier, genotypisch B/B
      alle Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)


Verpaarungsbeispiele Elterntier, reinerbig x Elterntier, mischerbig:  

 A-Elterntier, genotypisch A/A x A-Elterntier, genotypisch A/B
      50 % der Nachkommen sind reinerbig A (genotypisch A/A)
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B)

 A-Elterntier, genotypisch A/A x A-Elterntier, genotypisch AB/B
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/AB)
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B)


Verpaarungspeispiele Elterntier, mischerbig x Elterntier, mischerbig:

 A-Elterntier, genotypisch A/AB x A-Elterntier, genotypisch A/B
      75 % der Nachkommen sind rein- & mischerbig A (genotypisch A/A, A/B oder A/AB)
      25 % der Nachkommen sind mischerbig AB (genotypisch AB/B)        

 A-Elterntier, genotypisch A/B x A-Elterntier, genotypisch A/B 
      25 % der Nachkommen sind reinerbig A (genotypisch A/A)
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B)
      25 % der Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)

 AB-Elterntier, genotypisch AB/B x A-Elterntier, genotypisch A/B 
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B oder A/AB)
      25 % der Nachkommen sind mischerbig AB (genotypisch AB/B)
      25 % der Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)    

 AB-Elterntier, genotypisch AB/B x AB-Elterntier, genotypisch AB/B
      75 % der Nachkommen sind rein- & mischerbig AB (genotypisch AB/AB oder AB/B)
      25 % der Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)


Verpaarungsbeispiele B-Elterntier x A-Elterntier. Es handelt sich hier um Verpaarungen, die bei der Verpaarungskombination B-Katze x A- oder AB-Kater stark risikobehaftet sind und bei den daraus fallenden A- und AB-Kitten eine feline neonatale Isoerytholyse auslösen können:

 B-Elterntier, genotypisch B/B x A-Elterntier, genotypisch A/A
      alle Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B)

 B-Elterntier, genotypisch B/B x A-Elterntier, genotypisch A/B
      50 % der Nachkommen sind mischerbig A (genotypisch A/B)
      50 % der Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)

 B-Elterntier, genotypisch B/B x AB-Elterntier, genotypisch AB/B
      50 % der Nachkommen sind mischerbig AB (genotypisch AB/B)
      50 % der Nachkommen sind reinerbig B (genotypisch B/B)


Nach Auskunft von BIOFOCUS können B-Kitten, die aus der Verpaarung von 2 mischerbigen Elterntieren der Blutgruppe A (genotypisch A/B) fallen, ebenfalls schwere Unverträglichkeitsreaktionen entwickeln. Das gilt auch für die Verpaarung einer mischerbigen A-Katze (genotypisch A/B) mit einem B-Kater. Das Risiko ist in diesen Fällen zwar gering, jedoch nicht restlos auszuschließen.

Heilige Birma Domenico v. Eksoer im Alter von 4 Monaten
seal tabby point, Blutgruppe B


Ursachen der felinen neonatalen Isoerytholyse    

Im Blut gibt es spezielle Antikörper (Alloantikörper) gegen körperfremde Blutgruppenantigene. Katzen mit der Blutgruppe A besitzen Antikörper gegen B, und Katzen mit der Blutgruppe B Antikörper gegen A. Die immunologischen Reaktionen von Katzen mit Blutgruppe B sind stärker ausgeprägt als bei Tieren mit Blutgruppe A. Tiere mit Blutgruppe AB besitzen keine Antikörper.

Blutgruppe

Häufigkeit der Antikörper

Aktivität der Antikörper

A

20 – 30 % der Tiere weisen
B-Antikörper auf

schwach

B

95 % der Tiere weisen
A-Antikörper auf

erhöht

AB

0 %

keine


Ein Beispiel zur Verdeutlichung: bei der Verpaarung A-Kater x B-Katze dominiert das Allel A des Katers über das Allel B der Katze. Ist der Kater reinerbig A/A, sind vermutlich alle Nachkommen in unterschiedlichem Maße betroffen, denn sie sind mischerbig und haben alle Blutgruppe A mit Genotyp A/B. Ist der Kater mischerbig A/B, haben einige Kitten Blutgruppe B und andere Blutgruppe A/B.

Oft wird behauptet, eine Verpaarung A-Kater x B-Katze sei unkritisch, wenn der Anti-A-Titer der Katze unter 1:32 liegt. Das Labor BV European Veterinary Laboratory in den Niederlanden ist auf diese Tests spezialisiert. Dafür wird 1 ml EDTA-Blut (mit dem Gerinnungshemmer EDTA präpariert) benötigt. Ein Anti-A-Titer unter 1:32 gilt als niedrig, über 1:32 bis unter 1:128 als intermediär (dazwischen liegend) und ein Wert über 1:128 als hoch. Das Labor weist jedoch ausdrücklich darauf hin, dass auch bei niedrigem Titer Unverträglichkeitsreaktionen nicht auszuschließen sind. Um Probleme zu vermeiden, sollte eine B-Katze nicht von einem A-Kater gedeckt werden. Das gilt sowohl für die Verpaarungskombinationen B-Katze x Kater der reinerbigen Blutgruppen A/A oder AB/AB als auch für die Kombinationen B-Katze x Kater der mischerbigen Blutgruppen A/AB, A/B oder AB/B.

Doch es gibt einige Züchter, die bei niedrigem Anti-A-Titer ihrer B-Katze wiederholt und erfolgreich Deckungen mit einem A-Kater durchgeführt haben. Bei den aus diesen Verpaarungen gefallenen Kitten traten keine Unverträglichkeitsreaktionen auf. Trotzdem: es bleibt ein Restrisiko!


Symptome

Mit der besonders nährstoffreichen Kolostralmilch gibt die B-Mutterkatze A-Antikörper an ihren Nachwuchs weiter. Bei den A- und AB-Kitten kann das zur Hämolyse führen, der Zerstörung von roten Blutkörperchen. Innerhalb weniger Tage tritt der Tod ein. Die Kätzchen wirken bei der Geburt zunächst völlig unauffällig. Sie sind vital, normal groß und haben normales Gewicht. In den nachfolgenden Stunden sind dann 3 Verlaufsformen der FNI möglich:

Perakut: Der Tod tritt plötzlich und ohne erkennbare Symptome ein. Das einzige
     Anzeichen ist, dass einige Kitten in den letzten Lebensstunden nicht mehr trinken.
     In diesem Stadium kann auch bei einer Obduktion nichts Ungewöhnliches fest-
     gestellt werden.

Akut: Die erkrankten Kitten trinken nicht mehr, zeigen häufig eine Gelbfärbung von
     Augen- und Mundschleimhäuten (Ikterus) und leiden unter einer Hämoglobinurie. Mit  
     dem Urin wird der Farbstoff der zerstörten roten Blutkörperchen ausgeschieden.      
     Die Kätzchen sterben innerhalb weniger Tage.

     Bei sanfter Massage der Analregion mit einem Tuch setzen die Kätzchen Urin ab. Ein
     rosa bis braun verfärbter Urin ist ein möglicher Hinweis auf eine neonatale Isoery-
     tholyse. Der Tierarzt kann mit einem Urinteststreifen schnell eine Diagnose stellen.

Subakut: Schwäche, vorübergehende Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust sind
     häufig die einzigen Symptome und führen im Verlauf der ersten Lebenswoche meist  
     zum Tod der Kitten. Ohne tierärztliche Diagnose wird dieses Krankheitsbild oft als
     „Fading Kitten Syndrom“ (Schwächesyndrom der Kitten) bezeichnet.

Innerhalb eines Wurfes können alle Verlaufsformen auftreten und/oder von Wurf zu Wurf ver- schieden sein. Auch wenn eine Katze schon problemlos Nachwuchs hatte, ist dadurch die Gefahr der FNI nicht gebannt. Wichtige Einflussfaktoren für den Krankheitsverlauf sind die Blutgruppe des Katers, der Gehalt an Antikörpern in der Kolostralmilch der Mutter, sowie die individuelle Widerstandskraft der Katzenkinder.


Schwanznekrose: Die Antikörper behindern mitunter auch die Durchblutung von
     einzelnen Gliedmaßen. Das führt zum Absterben von Körpergewebe. Bei überlebenden
     Kitten kann in den ersten 15 Lebenstagen eine Schwanznekrose auftreten. Diese
     Veränderung gilt als sicheres Zeichen einer Blutgruppenunverträglichkeit. Eine
     Schwanznekrose ist kein lebensbedrohliches Problem. Die Schwanzspitze trocknet  
     aus und fällt schließlich ab.


Bei jeder Frühsterblichkeit von Katzenkindern muss auch eine FNI als Ursache in Betracht gezogen werden. Die Blutgruppenbestimmung von Mutterkatze und Nachwuchs schafft schnell Klarheit. Einige Tropfen EDTA-Blut genügen für diese Routineuntersuchung. Die schonende Alternative zur Blut- abnahme ist der Backenabstrich. Eine Blutgruppenbestimmung ist auch bei den Neugeborenen möglich. Wenige Tropfen Nabelschnurblut auf eine spezielle Testkarte aufgetragen, reichen aus.


Behandlung

Die Behandlung von weniger als 24 Stunden alten Kitten besteht in einer Trennung von der Mutter. Bei Kätzchen, die älter sind als 24 Stunden ist eine Trennung sinnlos, weil mit der Kolostralmilch bereits zu viele maternale Antikörper aufgenommen wurden. Jetzt kann man die Kitten nur ganz allgemein im Kampf ums Überleben unterstützen, z.B. durch Wärmen und Infusionen. Theoretisch ist zwar eine Blut- transfusion möglich, doch leider kaum durchführbar, weil die Neugeborenen so klein sind. Außerdem wird die Diagnose FNI oft erst nach dem Tod gestellt.


Vorbeugung

Es gibt verschiedene Methoden, einer neonatalen Isoerytholyse vorzubeugen. Ist die Blutgruppe B innerhalb einer Rasse nur wenig vertreten, kann man alle B-Tiere aus der Zucht verdrängen. Das Ausmerzen der Blutgruppe B erreicht man dadurch jedoch nicht, denn sie wird rezessiv vererbt. Kater und Katze können Blutgruppe A aufweisen, aber Träger für B sein (A/B).

Ist das genetische Potenzial sehr interessant, bleiben Katzen mit  Blutgruppe B in der Zucht. Diese Katzen sollten allerdings mit Katern der gleichen Blutgruppe verpaart werden. Das ist oft kein leichtes Unterfangen, da der Bestand zuchttauglicher B-Kater bei einigen Rassen sehr klein ist. Viele Züchter haben große Vorbehalte gegen Zuchttiere der Blutgruppe B.

Eine weitere Möglichkeit Schlimmeres zu verhindern, ist die Trennung der aufgrund ihrer Blutgruppe gefährdeten Katzenkinder von der Mutter in den ersten 24 - 48 Lebensstunden. Erst nach diesem Zeitraum produziert die Mutter keine Kolostralmilch mehr. Doch das Separieren von Kitten ist für die Mutterkatze mit Stress verbunden und kann zu mangelnder Milchbildung führen. Zur Vermeidung dieser zusätzlichen Komplikationen sollte die Katze einen Body tragen (z.B. zurechtgeschnitten aus einem Schlauchverband oder Babystrampler), um die Kitten vom Gesäuge fern zu halten. Im Internet ist auch eine Bezugsquelle für fertig konfektionierte Katzenbodies zu finden.

Im Idealfall gibt es eine Ammenkatze mit verträglicher Blutgruppe und die Kitten können vorübergehend von ihr versorgt werden. Für gefährdete A- oder AB-Kitten wird eine A- oder AB-Amme benötigt und für gefährdete B-Kitten eine B-Amme. Steht keine passende Ammenkatze zur Verfügung, sollte man – wenn möglich – neben der Ersatzmilch auf konserviertes Kolostrum zurückgreifen (portioniert und tiefgefroren). Achtung! Auch das muss von einer Spenderin mit verträglicher Blutgruppe sein. Die unkomplizierteste Lösung dieses Problems besteht im Verfüttern von Ersatzmilch unter Beimischung spezieller Kolostrum-Produkte.

Die neonatale Isoerytholyse hat oft üble Auswirkungen für die Aufzucht von Katzenkindern. Die einfachste und wirksamste Methode dieser Krankheit vorzubeugen liegt in der konsequenten Blut- gruppenbestimmung aller Zuchttiere. Auch wenn immer ein gewisses Restrisiko bestehen bleibt, ist die Blutgruppenbestimmung eine der wirkungsvollsten Waffen im Kampf gegen diese folgenschwere Erkrankung.


Quellennachweise

Illustrierte Fachzeitschrift für Birmakatzenfreunde „Die Birmakatze“    
    Ausgabe 16, Mai 2000: Blutgruppenunverträglichkeiten bei Katzen
    Ausgabe 17, August 2000: Fading Kitten Syndrom
    Herausgeber: Birma-Club Deutschland e.V.

„Praktischer Leitfaden Katzenzucht“
     verlegt von Royal Canin

BIOFOCUS Gesellschaft für biologische Analytik mbH
     www.biofocus.de   

B.V. European Veterinary Laboratory
     www.evlonline.org 

Laboklin Labor für klinische Diagnostik GmbH & Co. KG
     www.laboklin.de


Ein dickes, kugelrundes Dankeschön

Zum Schluss möchte ich mich noch bedanken bei Claudia Ricken (die leider viel zu früh verstarb) und Johannes Bohusch (Zuchtgemeinschaft RiBo’s), die mir bei der Erstellung der Verpaarungsbeispiele enorm geholfen haben.

 

 

 

© Text & Fotos: Gisela Teubner