Farben & EMS-Farbcodes der Heiligen Birma


Das FIFe Easy Mind System (EMS) vereinfacht und vereinheitlicht durch die Kombination von Buchstaben und Nummern die Klassifikation von Katzenrassen, Farben, Zeichnungsmustern und anderen rassespezifischen Merkmalen. SBI steht für die Rasse Heilige Birma (Sacred Birman), die Farben werden durch Kleinbuchstaben klassifiziert und die Nummer 21 kennzeichnet Birmakatzen mit Tabby- muster (unspecified tabby pattern).


Birmchen in solid point

SBI a

blue point

SBI b

chocolate point

SBI c

lilac point

SBI d

red point

SBI e

cream point

SBI n

seal point


Birmchen in tabby point

SBI a 21

blue tabby point

SBI b 21

chocolate tabby point

SBI c 21

lilac tabby point

SBI d 21

red tabby point

SBI e 21

cream tabby point

SBI n 21

seal tabby point


Birmchen in tortie point

SBI f

seal tortie point

SBI g

blue tortie point

SBI h

chocolate tortie point

SBI j

lilac tortie point


Birmchen in tortie tabby point (torbie point)

SBI f 21

seal tortie tabby point

SBI g 21

blue tortie tabby point

SBI h 21

chocolate tortie tabby point

SBI j 21

lilac tortie tabby point

 


Birmchen in cinnamon, fawn & silver

Die Cinnamon-, Fawn- und Silbervarietäten der Rasse Heilige Birma sind bei der FIFe (Fédération Internationale Feline) noch nicht anerkannt.


Die Farbvarianten apricot, caramel & taupe

Im Jahr 1974 entdeckte Patricia Turner ein Gen und nannte es Dilute modifer (Dm). Wie der englische Name schon sagt, bewirkt es keine eigenständige Farbe, sondern modifiziert die durch die reinerbigen Allele d/d verursachten verdünnten Farben. Der Dilute modifier entfaltet seine volle Wirkung nur bei den Farben blue, cream, fawn und lilac. Die dichtpigmentierten Farben chocolate, cinnamon, red und seal werden nicht verändert. Liegt das Dm-Gen reinerbig vor, variiert es verdünnte Farben:


aus cream wird apricot

aus blue und fawn wird caramel

aus lilac wird caramel oder taupe


Die Farbe cream wird durch die Wirkung des Dilute modifiers heller und zu apricot. Auch lilac hellt sich auf, nimmt einen leicht metallischen Unterton an und wird zu taupe. Katzen in blue werden caramelfarben und bekommen eine braunstichige Tönung. Das gilt auch für Katzen, deren lilac oder fawn durch das Dm-Gen zu caramel modifiziert wird.

Liegt das Dm-Gen in mischerbiger Form (dm) vor, hellt es zwar die ursprüngliche Farbe leicht auf, verändert sie jedoch nicht in solch drastischer Weise wie in der reinerbigen Form (Dm).

Die bei den Maskenkatzen durch den Dilute modifier veränderten Farbvarietäten werden von der FIFe nicht anerkannt.


Weblinks

Informationen zum Dilute modifier - in der Tabelle ist die Farbveränderung von fawn (beige) durch das Dm-Gen nicht berücksichtigt.

Punkt 7 der FIFe EMS-Codes beinhaltet sämtliche Farbcodes des Dilute modifiers. Diese EMS-Codes gelten nicht für Katzen mit Maskenzeichnung.

 

 

 

© Text: Gisela Teubner